1987 Wollerau Mathis II/P/29 (++)

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Orgelbauer: Mathis

erbaut: 1987

Restauration:

Bemerkungen:

Manuale/Pedal/Anzahl Register: II/P/29

1. Allgemeines

Name der Kirchgemeinde: Wollerau SZ

Name der Kirche: Pfarrkirche St. Verena

Datum der Erfassung: 8. Sept. 2001

Orgelbaufirma (Erbauer): Mathis & Söhne, Näfels

Jahrzahl des Orgelneubaues: 1987

2. Revisionen/Umbauten/Restaurationen

Jahrzahl Orgelbaufirma Art (Revision/Umbauten/Restauration, Wie Was)

1998 Mathis, Näfels Reinigung + Erweiterung Register Piffaro 8' bis c

3. Beschreibung des Instrumentes

Anzahl der klingenden Register: 22

Anzahl Manualwerke: 2

Pedal: vorhanden

Laden System: Schleifladen

Traktur: Mechanisch

Registratur: Mechanisch

Koppeln: Mechanisch

4. Spielhilfen

Anzahl freie Setzerkombinationen: keine

Anzahl feste Setzerkombinationen: Organo pleno

Crescendowalze: kein

Zungenabsteller: vorhanden

Mixturenabsteller: vorhanden

Schweller: kein

Tremulanten: Tremulant wirkt auf Positiv

Zimbelstern/Vogelsang: keine

5. Disposition

Hauptwerk C-a'''

Bourdon 16'
Prinzipal 8'
Hohlflöte 8'
Gemshorn 8'
Piffaro 2-fach ab g
Oktave 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Octave 2'
Mixtur 3-4 fach 1 1/3'
Cornet 3 fach 2 2/3' ab g
Trompete 8'

Positiv C-g'''

Gedackt 8'
Praestant 4'
Rohrflöte 4'
Oktave 2'
Nachthorn 2'
Larigot 1 1/3'
Sesquialtera 2 2/3' + 1 3/5'
Cymbel 3 fach 1'
Krummhorn 8'

Tremulant

Pedal

Prinzipal 16'
Subbass 16'
Oktavbass 8'
Pommer 8'
Choralbass 4'
Posaune 16'
Zinke 8'



3 Normalkoppeln
Tritt für Zungen an ab
Tritt für Mixturen an ab
Tritt für Organo pleno

Disposition: Manfred und Hermann Mathis
Planung: Andreas Heinzle
Denkmalpflegerische Beratung: Kant. Denkmalpflege Schwyz, Oskar Pekarek Firma F. Schmid, Rapperswil

Schnitzereien: Josef Schidbig, Holzbildhauer Steinen
Intonation: Hermann Mathis
Marmorierung und Vergoldung: Fa. Helbling & Fontana, Jona-Rapperswil

6. Stellung des Instrumentes innerhalb der Kirche

Das Instrument steht ca. 1,5 m von der Rückwand der Kirche entfernt auf der Empore.
Vorne stehen Hauptverk (begrenzt durch die beiden Türme je nach aussen)
und Positivwerk in der Mitte
Das Pedalwerk ist hinter diesen beiden Werken aufgestellt und nicht sichtbar.

6. Gehäuse und Prospektgestaltung

Im Prospekt der Prinzipal 8' vom Hauptwerk (beide Türme) und Prästant 4' vom Positivwerk. auf dem mittleren Turm steht die Statue der hl. Agatha.

Beim Neubau 1987 wurde auch das Gehäuse neu geschaffen. Es bildet optisch ein Pendant zum Hochaltar.

7. Windwerk

Winderzeuger: geräschfreier Lauf

Winddruck: HW: 70mm, PW: 60mm, Ped: 80mm

Druckverlust bei extremer Belastung: hoher Ton bebt leicht

8. Traktur

Beweglichkeit/Schnelligkeit: gut

Geräuschentwicklung: gering

Leichtgängigkeit Manuale ungekoppelt: leicht

Leichtgängigkeit Manuale gekoppelt: mittel

Tastenfall: klein (0.5-1cm)

Tastendruck im Diskant: mittel (110-150g)

Tastendruck in der grossen Oktave: mittel (110-150g)

Tastendruck bei gekoppelten Werken.: mittel (150-270g)

9. Registratur

Beweglichkeit: sehr gut

Geräuschentwicklung: gering

10. Pfeifenwerk

Tongebung Flöten: hell-füllig (je nach Manual und Fusslage: Rohrflöte 4' as Pos eher hell, Hohlflöte eher füllig)

Tongebung Prinzipale: laut und füllig

Tongebung Streicher: durchsichtig

Tongebung Zungen: füllig

Tongebung Tutti: ausgewogen-gut füllend

Tonansatz Pfeifen: pünktlich

Tonansatz Zungen: pünktlich

10. Klangwirkung im Raum

Gesamtwirkung im Raum: ausgewogen, kräftig, majestätisch (Nachhallzeit in der leeren Kirche ca. 5 Sekunden). Schöner, warmer französischer Zungenklang.kraftvoller, brillianter Klang!

11. Mängel/Beanstandungen

Für Begleitung leiser Passagen und Instrumente wirkt das Instrument bald einmal zu laut (ein schwellbares Manual fehlt).
Das Register Cornet 3 fach vom Hauptwerk wirk im Plenum etwas aufdringlich.
(Ich brache es praktisch nur als Soloregister).

12. Projekte (geplante Umbauten/Ausbauten/Revisionen/Restaurationen)

keine

13. Verfasser

Georg Schmid, Wollerau